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UnitedLinux
Margot Benoit
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UnitedLinux entwickelt erweiterte Linux-Plattform für den Telekommunikationsmarkt

Zusammenarbeit mit HP, IBM und Intel bei der Bereitstellung von Entwicklungswerkzeugen für Sprach-, Daten- und Wireless-Komponenten

WAKEFIELD, Mass., 16.01.2003 - Die UnitedLinux-Initiative gab heute Pläne zur Integration von OSDL-Carrier-Grade-Linux (CGL) 1.1 in UnitedLinux 1.0 bekannt. Damit werden erstmals in einer standardisierten Linuxversion Tools zur Entwicklung und zum Einsatz von Carrier-Grade-Anwendungen enthalten sein.

Die CGL-Erweiterung wird noch im ersten Quartal 2003 als Service Pack ebenso wie ergänzende Dienstleistungen über die UnitedLinux-Partner Conectiva S.A., The SCO Group, SuSE Linux AG und Turbolinux, Inc. zu beziehen sein.

Die CGL-Erweiterung ist zunächst für den Einsatz auf Intel-basierter Hardware ausgelegt und wird vom
UnitedLinux-Integrationspartner SuSE in Zusammenarbeit mit HP, IBM und Intel entwickelt. Mit ihrer Hilfe können Anbieter der Telekommunikationsbranche neue Produkte und Dienstleistungen auf standardbasierten, modularen Kommunikationsplattformen entwickeln und einsetzen und so die besonders strengen Anforderungen des Telco-Marktes an Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur erfüllen. Die CGL-Funktionalität erlaubt den schnelleren Einsatz von Spezial-Anwendungen für beispielsweise Operating- und Business-Support-Systeme, Gateway-, Signaling- und Management-Server, sowie für künftige Generationen von Sprach-, Daten- und Wireless-Komponenten - bei deutlich gesteigerter Leistung und signifikanten Kostenreduktionen.

"Wir freuen uns, schon so kurz nach der Einführung unseres ersten Produktes diese wichtige neue Ergänzung für UnitedLinux 1.0 ankündigen zu können", erklärt Paula Hunter, General Manager von UnitedLinux. "Die planmäßige Verfügbarkeit von UnitedLinux 1.0 und die Auslieferung dieser Erweiterungen im ersten Quartal zeigt, dass wir der Marktnachfrage schnell nachkommen können und werden."

Die CGL-Erweiterung enthält Technologien, die von der Carrier Grade Linux Working Group definiert wurden, einer Initiative des Open Source Development Labs (OSDL), dem Unternehmen wie SuSE, Intel und IBM angehören. Gemeinsames Ziel dieses Zusammenschlusses ist die Entwicklung Linux-basierter Software-Komponenten für robuste Telekommunikationsprodukte.

"Mit Hilfe standardbasierter, modularer Kommunikationsplattformen können Telekommunikationsausrüster und Netzbetreiber auch bei eingeschränkten Ressourcen kostengünstig neue Dienstleistungen und Lösungen entwickeln und einsetzen", so Ron Peck, Marketingdirektor für Kommunikationsplattformen bei der Intel Network Processing Group. "Die Ergänzung von UnitedLinux um Carrier-Grade-Features im Zusammenspiel mit Intel-basierten Plattformen, Lösungen und Software verleiht einem breiten 'Ökosystem' von Anbietern standardbasierter Kommunikationslösungen mehr Tiefe."

"Telekommunikationsdienstleister und Netzwerkausstatter sind bei der Entwicklung von Hochverfügbarkeitslösungen unter Linux ganz vorne", ergänzt Hernan Vega, Vice President bei IBM Global Telecommunications Industry. "Die von UnitedLinux realisierte Implementierung von Carrier-Grade-Linux trägt dazu bei, dass Kommunikationstechnologie-Anbieter Dienstleistungen der nächsten Generation zu niedrigeren Kosten, flexibler entwickeln und einsetzen können. Für die Telekommunikationsbranche und andere Märkte, für die Hochverfügbarkeit entscheidend ist und die kommerzielle Standardkomponenten unter Linux nutzen möchten, stellt dies einen Meilenstein dar."

Steve Geary, Direktor Linux und Open Source Lab bei HP Business Critical Systems, weist auf die Tragweite dieser Entwicklung hin: "Die Tatsache, dass die von OSDL-Carrier-Grade-Linux angebotenen Leistungsmerkmale jetzt verfügbar sind, ist entscheidend für die Verbreitung von Linux in der Telekommunikationsindustrie, da dies Unternehmen ermöglicht, neue, Linux-basierte Produkte in Echtzeit anzubieten. Die Telco-Industrie ist für HP ein wichtiger Markt und wir betrachten die heutige Bekanntmachung als weiteres Zeichen für die Entschlossenheit von UnitedLinux, die Verfügbarkeit von Linux-Lösungen im Markt auszudehnen."

"Neue technologische und multimediale Anforderungen führen zu einem schnellen Wandel im Kommunikationsmarkt", ergänzt Timothy D. Witham, Lab Director bei OSDL. "Die Unterstützung der OSDL-Carrier-Grade-Linux-Spezifikationen durch UnitedLinux weist auf die Entschiedenheit hin, mit der die Initiative Linux zum bevorzugten Betriebssystem der Telekommunikationsanbieter und -anwender machen will."

"Die Verfügbarkeit der OSDL-Carrier-Grade-Linux-Features für UnitedLinux ermöglicht Telekommunikationsausrüstern und Netzbetreibern die Migration zu standardisierten, kommerziellen Lösungen, welche die Entwicklungskosten und Markteinführungszeit reduzieren," sagt Boris Nalbach, Chief Technology Officer bei der SuSE Linux AG. "Durch die Bereitstellung einer Skalierbarkeit, die von Echtzeitsystemen bis zu Backend Processing reicht, können Kunden zum ersten Mal eine einzige Plattform für die meisten Telekommunikationsanwendungen einsetzen - was zu einer wesentlichen Senkung der Gesamtkosten führt."

Über CGL
Die OSDL-Carrier-Grade-Linux-Spezifikation definiert funktionelle Anforderungen, die Linux zu einer echten Alternative für Ausrüster und Service Provider im Telekommunikationsmarkt machen. Diese betreffen die Einhaltung offener Standards, Plattformanforderungen, Hochverfügbarkeit, Gebrauchstauglichkeit, Unterstützung von Entwicklungswerkzeugen, Leistungsfähigkeit und Sicherheit.

Über die Carrier Grade Linux Working Group
Die Carrier Grade Linux Working Group ist ein Industrieforum, das unter der Leitung des Open Source Development Labs steht. Das Open Source Development Lab (www.osdl.org) wird von einem weltweiten Konsortium führender Industrieunternehmen unterstützt und ist eine unabhängige, herstellerneutrale, gemeinnützige Organisation, die sich für die Verbreitung von Linux und Linux-basierter Programmierung bei Unternehmen und Netzbetreibern engagiert.

Über UnitedLinux
UnitedLinux ist ein Zusammenschluss führender Linux-Anbieter mit dem Ziel, eine einheitliche Linux-Distribution für den Unternehmenseinsatz zu erstellen. UnitedLinux überträgt das kollaborative Entwicklungsmodell von Open Source auf ein Businessmodell. Die Initiative stellt damit für Entwickler, Partner und Kunden eine umfassende Plattform bereit, welche die Installation, den Support und die Wartung Linux-basierter Business-Lösungen überall in der Welt ermöglicht. UnitedLinux fördert aktiv die Mitgliedschaft industrieller Softwareentwickler und Unternehmen, die Linux als integralen Bestandteil ihrer Business Solutions anbieten. Weitere Informationen sind unter www.unitedlinux.com erhältlich.

Weitere Neuigkeiten werden am 22. Januar bei einem UnitedLinux Presse-Lunch (12:30 Uhr Eastern Time) und bei der Pressekonferenz (13:15 Uhr Eastern Time) auf der LinuxWorld Expo in New York (Room 1E18, Javits Center) bekannt gegeben. Registrieren Sie sich per Telefon oder e-Mail bei Margot Rodger, +1-781-876-6299, mrodger@virtualmgmt.com.

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